Grundhaltungen

Wir haben uns viele Gedanken dazu gemacht, was uns wichtig in der GemSe ist. Die Ergebnisse davon haben wir auf Plakate geschrieben. Die Plakate hängen im ganzen Haus auf Deutsch und auf Englisch. Wir freuen uns, wenn du dir das durchliest und mit uns teilst, was dir daran gefällt oder nicht gefällt.

Wer bin ich für dich? Die GemSe mag es, ein Raum für das Ausprobieren eines zärtlichen und fürsorglichen Miteinanders zu sein. Was das genau bedeutet, hängt von den Personen ab, die den Raum gerade nutzen. Die GemSe ändert sich ständig und wächst immer weiter.
Auch ich überschreite Grenzen: Die GemSe wünscht sich einen respektvollen Umgang. Sie mag es nicht, wenn Andere verletzt werden. Es kommt trotzdem vor. Was wir lernen wollen: * eigene Grenzen aussprechen * Grenzen von Anderen respektieren * Verantwortung für das eigene Verhalten übernehmen
Ich zieh mich mal zurück: Die GemSe braucht Beziehungsarbeit. Wir lernen mit ihr: *
Fühl dich gerne zuhause: Die Gemse erwartet nicht viel von dir, wenn du sie besuchst. Es gefällt ihr besonders gut, wenn Menschen sich in ihrer Gegenwart entspannen und es zu schönen Begegnungen kommt.
Mein Lebensraum ist mir wichtig: Der GemSe ist es wichtig, dass auf Ressourcen wie Wasser oder Energie geachtet und Müll vermieden wird. Sie freut sich außerdem, wenn du mit hilfst ihre Räumlichkeiten schön und geputzt zu halten. So können sich alle wohlfühlen.
Ich trau mich mal: Die GemSe mag es, wenn wir uns gegenseitig erlauben, Dinge falsch zu machen. Wenn wir Fehler machen, lernen wir.

Ergänzend zu den Grundhaltungen empfiehlt die GemSe-Arbeitsgruppe “Community Accountability” das Podmapping. Das ist eine Methode, die aus Transformative Justice Bewegungen stammt. Ein Arbeitsblatt dazu findest Du hier.